Schokoladentörtchen mit Mousse aus roten Früchten ♥ ♥ ♥

Törtchen (20 November) (15)

Schokotörtchen mit Mousse aus roten Früchten

Zur Geschichte:

Bevor ich Euch wieder über die Freuden und Leiden des Backens berichte, muss ich ein erstes offensichtliches Problem beseitigen: Die Namensgebung. Wie zum Geier nenne ich diese Törtchen? 😀 Ich habe mich für „Schokoladentörtchen mit Mousse aus roten Früchten“ entschieden. Wäre mir eine noble, „snobby“ Variante auf Französisch eingefallen, hätte ich Euch diese vor den Latz geknallt… So à la „Rêve de chocolat avec mousse aux fruits rouges“ oder so. 😉

Sprache hin oder her, das Gute ist, dass der Titel sich leicht anpassen lässt. 😉 Ihr nehmt lieber Himbeeren oder doch Erdbeeren? Dann wird eben ein „Schokoladentörtchen mit Mousse aus Himbeeren oder Erdbeeren“ daraus. Das Törtchen hat einen Vanillebiskuitboden mit Pistazienstücken? Dann halt „Vanille-Pistazien-Törtchen mit Schokomousse und roten Früchten“ oder so… Ach, denkt Euch einfach selbst was aus. 😉

Törtchen (20 November) (14)

Schoko-Törtchen

Zur eigentlichen Geschichte:

Ich war im November über das Wochenende bei der Familie meines Freundes eingeladen. Es gab einen Geburtstag zu feiern, was in einem Essens- und Kuchenmarathon ausartete! 🙂 Einen Geburtstag nehme ich gerne zum Anlass um etwas „Neues“ auszuprobieren, das ich dann auch auf dem Blog vorstellen kann. Dieses Mal habe ich meine Törtchen und einen „Dänischen Traumkuchen“ gemacht. Den Traumkuchen habe ich bereits gepostet. 😉

Mit Sack und Pack ging es also in den Zug und ab in den Süden. Neben dem üblichen Gepäck schleppte ich noch die Rezepte, goldene Tortenscheiben, durchsichtige Folie und meine kompakte Törtchenform für 15 Stück mit. Als wir ankamen mussten wir uns erst Mal bei Kaffee und Kuchen, dann bei Wein und Käse entspannen. 😉 Am Freitag stand ich dann den halben Tag in der Küche und habe das Dessert für Samstag gezaubert.

Die Törtchen sind geschmacklich mega-super-oberhammer-lecker. So. Da Eigenlob stinkt, sollte ich jetzt eigentlich duschen gehen, aber egal… Die Törtchen sind auf jeden Fall richtig lecker geworden!!

Der Boden, der Rand und der Zwischenboden war schon fast ein Dacquoise-Boden, denn er bestand hauptsächlich aus gemahlenen Mandeln. Der Teig war recht schnell gemacht und einfach aufs Backblech zu streichen. Allerdings braucht man zwei und nicht ein Blech, um alles für 15 Törtchen ausstechen und ausschneiden zu können. Das Biskuit-Rezept einfach doppelt machen.

In das „Biskuit-Körbchen“ kommt die Schokomousse. Eigentlich muss 70% Schokolade in die Mousse, aber über die 56% ist man in der Gegend nicht gekommen. 😦 Mousse hin oder her, schokoladig habe ich sie auf jeden Fall gemacht. Um die Konsistenz auszugleichen habe ich einfach mehr Schokolade reingeworfen. Ist ja mein Motto „Mach einfach mehr rein“!

Törtchen (20 November) (20)

So sieht’s innen aus

Nach der Mousseschicht folgt ein kleines Biskuitviereck. Frische (passende) Früchte kann man ebenfalls als fruchtiges Herz hineingeben. Da zu dieser Zeit draußen gerade Schnee fiel, wollte ich mich nicht auf die allzu unwahrscheinliche Suche nach frischen Beeren machen, welche 1. über 5 Millionen Meilen importiert wurden oder 2. an die 200 Euro pro 100 g kosten. 😀 Also kam nur das Biskuiteckchen drauf.

Das leckere rote Früchte Mousse folgt zugleich. Ich betone das lecker nochmal extra, denn dieses Mousse hat mir den letzten Nerv geraubt! Man muss den blöden Zucker auf ca. 118 Grad erhitzen, dann in eine Eigelbmasse einlaufen lassen und alles verrühren. Dreimal dürft ihr raten, was passiert ist. Ich hatte einen Zuckerklumpen auf dem Rührbesen! Total frustrierend. Dabei belasse ich es jetzt. Ich werde mich nicht darüber aufregen, dass ich die 118 Grad nur schwer erreichen konnte..Das hat mich an das 120 Grad Problem bei den Blaubeer-Baiser-Karamell-Törtchen erinnert! Das Zuckerthermometer und ich kommen noch nicht mit einander klar. Besser gesagt, die erwünschte Temperatur und ich… aber egal, hingekriegt habe ich es doch noch. 😉

Letztendlich schließen zwei Gläser Schwarzkirschkonfitüre das Törtchen mit einem Fruchtspiegel ab! Sorgt dafür, dass ihr genug Marmelade habt, sonst kann es, wie bei mir, eng werden mit dem Finish! Da kann es schon sein, dass hier und da mal ein Stückchen rosa Mousse unter dem dunklen Fruchtspiegel rausguckt!

Törtchen (20 November) (22)

Noch ein paar Schokotörtchen

Auf jeden Fall war ich am Ende stolz wie Bolle. 😉

♥ Eure Dark Angel ♥

Auf zu den Törtchen!…

Jaffa Cake Torte ♥ ♥ ♥

Perspektiven des Jaffa Cake

Perspektiven des Jaffa Cake

Zur Geschichte:

Auf unserer letzten Geburtstagsfeier gab es neben dem „Fake Cheese Cake“ einen zweiten Kuchen, die Jaffa Cake Torte. Diese Torte habe ich im Internet entdeckt. Sie vereinigt so ziemlich alles, was ich mag. Leckere Schokolade, Jaffa Cakes, einen fluffigen Biskuitboden und eine leckere Quarkcreme. Die verwendeten Jaffa Cakes waren allerdings nur die vom Aldi. Andere gibt es meiner Meinung nach einfach nicht. 😀

Vom Geschmack her ist die Torte total super und lecker! Die Creme hat mich teilweise an die Creme der Milchschnitte erinnert. Eine gute Idee wäre es das nächste Mal einfach einen Schokobiskuitboden zu backen und genau diese Creme zwischen die beiden Böden zu geben. Voilà! Man hat seinen eigenen Milchschnittenkuchen… Aber diesem Projekt widme ich mich ein anderes Mal.

Ein bisschen Vorsicht ist beim Biskuitboden zu geben, da er doch etwas dünner sein sollte. Ich hätte meinen Boden in drei Teile schneiden sollen, dann wäre der Biskuitteil nicht ganz so groß geraten. 🙂

Angeschnitten

Angeschnittener Jaffa Cake

Probiert die Jaffa Cake Torte einfach mal selbst aus!

♥ Eure Dark Angel ♥

Hier geht es weiter zur Jaffa Orgie…

Husarenkrapfen ♥ ♥ ♥

Husarenkrapfen

Husarenkrapfen

Zur Geschichte:

Hier ein nussig-marmeladiger „Klassiker“, der immer auf unseren Weihnachtstellern zu finden war oder auch mal heimlich aus den Dosen gegessen wurde.

Husarenkrapfen können mit verschiedenen Nüssen gefertigt werden, je nach Geschmack oder Allergiezuständen. Ebenso kann die Marmelade ausgetauscht werden, aber ich finde die Johannisbeere gehört einfach dazu. Sie ähneln stark den dieses Jahr neu ausporbieren Mohnbusserln.

♥ Eure Dark Angel ♥

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Mohnbusserl ♥ ♥

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Mohnbusserl

Zur Geschichte:

Hier kommt nun wieder ein neues Rezept, dass ich diesen Freitag ausprobiert habe. Es ähnelnt den Husarenkrapfen, unseren Klassikern. Sie sind sehr lecker, vor allem durch das Mohn, allerdings sind sie bei mir zwischendurch etwas zu groß geraten. Die Kugeln wirklich lieber klein und die Löcher besonders tief machen. Ebenso bei der Mohnmenge aufpassen, tut man zu viel Mohn rein, wird es meiner Meinung nach bitter.

♥ Eure Dark Angel ♥

Hier geht es weiter zum Rezept…

Ausgestochene ♥ ♥ ♥

Ausgestochene

Ausgestochene

Zur Geschichte:

Nun beginnt also die Weihnachtsbäckerei… Berge von Zutaten stapeln sich auf dem Tisch, etliche Teige kühlen und ruhen im Kühlschrank, überall liegen Ausstechformen, Schaber und Rührschüsseln rum.. sprich das Weihnachtschaos hat begonnen. 🙂 Ich freue mich, wenn ich in ein bis zwei Wochen auch endlich mit der Weihnachtsbäckerei anfange!

In den nächsten Beiträgen werden sich altbewährte Rezepte mit Bildern von vergangenen Backwerken und mit neuen Plätzchenbilder vermischen. Die Adventsbäckerei beginne ich nun mit einem Klassiker, den „Ausgestochenen“. Die habe ich als Kind so geliebt, da man sie schön „mitbacken“ konnte und sich die Formen aussuchen durft . 😀 Viele Rezepte machen wir schon seit Jahren und haben sie nie weggelassen. Aber immer wieder probiere ich auch ein paar neue Rezepte aus und füge diese meiner „Backen-Muss!-Liste“ hinzu, sobald sie sich als würdig herausgestellt haben.

♥ Eure Dark Angel ♥

Hier geht es weiter zum Rezept…