Essen in Bangkok ~ Teil 2 ♥

Essen in Bangkok ~ Teil 2

Diesmal einige kleine Anekdoten zu den Eindrücken meiner Reise…

Zugfahrt nach Ayutthaya, inklusive viel Gepäck der anderen Reisenden und sicher TÜV-ungeprüfter Züge

Zugfahrt nach Ayutthaya, inklusive viel Gepäck der anderen Reisenden und sicher TÜV-ungeprüfter Züge

  • Die Zugfahrt nach Ayutthaya, einer alten Königshauptstadt, war sehr interessant. Wenn man Bangkok mit dem Zug verlässt, fährt man durch die Wellblechbauten und ärmeren Viertel, ehe man durch grünes Land, vorbei an einzelnen Hütten oder kleinen Städtchen fährt. Das saftige Grün ist unglaublich, fast schon irreal…
  • Zugegeben, der Zug sieht nicht vertrauenswürdig aus, hat uns aber unbeschadet die ca. 2 Stunden durch die Pampa kutschiert. Das Zugticket war mit seinen ca. 40 Cent hin und 80 Cent zurück wirklich nicht zu toppen. An diesen Preisen könnte die Bahn sich ein Beispiel nehmen…
  • Etwas was man nie in Deutschland sehen würde:
    • die ganzen an jeder Haltestelle ein- und aussteigenden Bahnverkäufer, die herum liefen und teils undefinierbare, unbekannte Getränke und Früchte anboten, ehe sie in einen anderen Zug umgestiegen sind
    • die Berge von Säcken und zusammengebundenen Waren, die im Zug transportiert wurden und einfach an jede freie Stelle plaziert wurden
Tempelanlagen in Ayutthaya

Tempelanlagen in Ayutthaya

  • Die Königsstadt Ayutthaya, ca. 80 km von Bangkok entfernt, ist auf jeden Fall einen Tagesausflug wert! Sie ist eine wunderschöne alte Stadt mit vielen alten Tempeln, Gemäuern und Anlagen, die sich leicht per Tuk Tuk erkunden lassen.
  • Es empfiehlt sich Buddhafan zu sein, denn er ist in allen Formen, Farben und Größen vertreten. Mal steckt ein Buddhakopf in einer Baumwurzel (s.r.), mal liegt ein 40 Meter langer Buddha mitten in der Landschaft herum oder er sitzt thronend über einer Tempelanlage. Und selbst wenn man kein Fan ist, die ganzen Bauten sind auch ohne Buddha beeindruckend und wunderschön. Die exotische Vegetation in Kombination mit den alten Steinanlagen oder golden verzierten Statuen lassen die Gegenwart vergessen und vergangene Zeiten wiederauferstehen.
Ein Markt in Bangkok

Ein Markt in Bangkok

  • Leider konnten wir keinen der berühmten schwimmenden Märkte aufsuchen, sind aber einigen normalen Märkten in der Nähe der Wasserhaltestellen begegnet, die ebenfalls unser exotisches „Asienfeeling“ auslösten. Auch hier wurde alles feil geboten, was es nur im Angebot geben konnte. Von billigen und hässlichen Touristenramsch bis hin zu seltsamen einheimischen Snacks oder schönen Tüchern und Souvenirs.

Abenteuer beim „Straßenstand“

Interessanterweise ist meine erste Straßenstanderfahrung leicht in Google Maps zu finden. 🙂 Einfach „Langsuan Road Bangkok“ eingeben und der Suchpfeil landet ziemlich punktgenau an dem Ort, an dem ich zum ersten Mal einen thailändischen mobilen Straßenstand besucht habe. Ob Google mich verfolgt hat…. Allerdings kann ich nicht garantieren, dass der Stand immer noch dort zu finden ist.

Die Fahrräder/Grill bzw Garküchen-Dinger kommen irgendwann tagsüber an, werden aufgebaut und verschwinden irgendwann auch wieder. Fragt mich nicht inwiefern man eine Lizenz braucht oder ob sie den Standort mehrfach wechseln oder nicht. Keine Ahnung. 😀

Auf jeden Fall sind die skurrilen Küchenkonstruktionen schön anzuschauen. Auf umgebauten Fahrrädern/Mofas oder TukTuks wird alles Nötige angebracht, was man zum Kochen braucht. Zum Schnippeln und Vorbereiten werden kleine Tische oder Holzplatten angebaut. Als Tische und Stühle für die Gäste dienen normale bunt zusammengewürfelte Plastikstühle und Gartenmöbel. Alles leicht einzusammeln, zu stapeln und auf Fahrrädern und Mofas wegzufahren.

BK Straßenstand

Straßenstand

Die Straßenstände allgemein sind was für Abenteurer, denn die englischen Übersetzungen, wenn denn welche vorhanden sind, lassen zu wünschen übrig bzw. lassen vermuten, dass Namen und Wörter einfach frei erfunden wurden. 😀 Wir haben dann einfach bestellt, was interessant aussah oder klang. Ganz definieren konnte ich die Zutaten und das Essen aber nicht ganz… Deshalb habe ich meinen Freund vortesten lassen und geschaut, ob er umfällt oder nicht. 😀 Er fand’s nicht schlecht. Mir war das ganze etwas zu scharf. Würzen tun die Thailänder alle Mal!

Wir haben leider/Gott sei Dank nur einen Straßenstand probiert. Später waren wir in Restaurants oder Imbissbuden, je nachdem wo man sich gerade befunden hatte, als der unbändige Hunger nach dem Sehenswürdigkeitenmarathon zuschlug…

Generell würde ich als Regel vorschlagen: Wenn mittags viele Einheimische an einem der zahlreichen Straßenständen essen gehen, könnt ihr es ruhig auch versuchen. 😉

♥ Eure Dark Angel ♥

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